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Enquête

Bozen; Erlebnis zwischen Nord und Süd

Bozen, Tor zu den Dolomiten

Zentrum der Ferienregion Südtirols Süden ist die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Eisack, Etsch und Talfer in einem weiten Talkessel, dersich zu den Dolomiten hin öffnet. Im Osten beherrscht der sagenumkränzte Rosengarten den Blick. Der Bergstock ist ein Symbol für die Stadt, gleich wie die Rebanlagen die gut ein Siebtel des Stadtgebietes ausmachen. Von Bozen weg schwingen sich drei Bergbahnen auf den Ritten, nach Jenesien und Kohlern. Über eine gut ausgebaute Straße, ist auch das Sarntal in wenigen Minuten erreichbar.

Bozen, die Handelsstadt

Bozen wurde bereits von den Römern aufgrund ihrer strategischen Lage gegründet. Pons Drusi nannten sie den Militärstützpunkt, von dem aus sie nach Norden vorstoßen wollten. Gewachsen und groß geworden ist Bozen aber durch den Handel. Über den Wasserlauf der Etsch wurden die Waren aus dem Orient von Venedig heraufgebracht. In Bozen wurden sie dann auf großen Märkten angepriesen. Die Fürstin Claudia de‘ Medici erkannte die strategische Bedeutung der Stadt und verlieh ihr Handelsprivilegien, die Bozen zu einem begehrten Warenumschlagplatz werden ließen. Und das ist es noch heute. Sehenswertes in Bozen Bozen hat einen charakteristischen Altstadtkern mit gotischen Stadthäusern, den Lauben, die heute wie ein „mittelalterliches Shopping-Zentrum“ wirken. Außerdem gibt es die zwanzig Burgen und Schlösser im Stadtgebiet. Prägend sind die Rebanlagen, die gut ein Siebtel des Stadtgebietes bedecken. Mitten in der Stadt wächst einer der besten Weine Südtirols, der preisgekrönte Grieser Lagrein. In der Südtiroler Landeshauptstadt gibt es auch nicht weniger als fünf Museen, darunter das Südtiroler Archäologiemuseum, wo die 5.400 Jahre alte Ötzi-Mumie ausgestellt wird. Die New York Times zählt dieses Museum zu einem der culture-musts Europas. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Sensationsfundes, widmet das Museum dem Mann aus dem Eis die Sonderausstellung Ötzi²º bis 13.12.2013. Den ältesten profanen Freskenzyklus Europas gibt es auf Schloss Runkelstein zu bestaunen. Die Burg trägt deshalb den Übernamen „die Bilderburg“. 

Fünf gute Gründe nach Bozen zu kommen

1. Die Kultur

Bozen lockt mit den Größen der internationalen Musikszene. Oper, Konzert und Musical haben im Neuen Stadttheater ihren fixen Platz. Im Sommer gibt’s das Bolzano Festival Bozen mit Orchesterabenden, dem Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni und der Gustav Mahler Akademie. Im Juni schon steht das Jazzfestival auf dem Plan und im Juli lockt der Tanzsommer mit Ballettabenden und Kursen.

2. Die Natur

Bozen liegt in einem weiten Talkessel, von wo aus man in Minutenschnelle mitten in den Bergen ist. Drei Seilbahnen schwingen sich in luftige Höhen.

3. Die Geschäfte

Shopping ist in Bozen einmalig. In den Geschäften gibt es exklusive italienische Designermoden und eine reiche Auswahl an Tiroler-Loden. Dazu Möbel und all die kleinen schönen Dinge, die das Leben angenehm erscheinen lassen. Günstige Gelegenheiten gibt es auf den berühmten Wochenmärkten.

4. Die Museen

300.000 Besucher im Jahr zählt allein das Archäologiemuseum, wo die 5.400 Jahre alte Eismumie Ötzi ausgestellt wird. Tausende zieht es ins Naturmuseum, nach Schloss Runkelstein. Und das MMM Firmian wird in wenigen Jahren wohl auch alle Rekorde brechen.

5. Der Christkindlmarkt

In der Adventszeit ist Bozen in ein vorweihnachtliches Kleid gehüllt. 80 Aussteller sorgen am Waltherplatz für Atmosphäre. Auf den umliegenden Bergen liegt dann oft schon Schnee. Samstag am Christkindlmarkt, Sonntag in die Schneeberge, das ist der beste Mix für ein Dezemberwochenende.